• Berichte

    Eine bessere Nachricht gibt es nicht. Warum werden Christen mit dem Evangelium von Jesus Christus in der Gesellschaft kaum mehr gehört und verstanden? Was können, was sollten wir tun, um es wieder zur Geltung zu bringen? Pfr. Dr. Alex Kurz gibt in Video-Clips Denkanstösse.

    Was macht Bibelkritik mit der Theologie, was bewirkt sie in der Kirche? Ein Theologiekongress in Zürich schärfte das Bewusstsein für die tiefgehenden, auch problematischen Folgen der sog. historisch-kritischen Methode. Unsere Existenz ist mit jener der Vorfahren verwoben. Wer Texte kritisch analysiert, hat sie damit noch nicht verstanden und noch nicht fruchtbringend ausgelegt.

    Die Schweizer Reformierten versuchen nach der Causa Locher Tritt zu fassen. Die Synode der EKS nahm am 6. September einen Bericht ohne eingehende Diskussion zur Kenntnis. Ein kurz vorher eingegangener Brief von Barbara Locher kam nicht zur Sprache. Die Not in Afghanistan provozierte eine Resolution an den Bundesrat.

    Was ist Theopoesie? Bildet sie eine Brücke zwischen Christen und jenen, die «nach Gott» zu leben behaupten? Eine Theologen-Tagung in Zürich ging diesen Fragen nach. Der Stargast Peter Sloterdijk vermied den im Buch geführten Frontalangriff und liess sich stattdessen über Bedingungen «göttlicher Sprachräume» aus.

    Was trägt unser Gemeinwesen und verbindet uns? Niklaus von Flüe schrieb 1482 einen Brief an den Rat von Bern, der christliche Grundlagen zur Geltung bringt. Eine Installation in Hundwil lässt die geistliche Tiefe und Weite des Schweizer Heiligen für heute erleben.

    Schwerpunkte setzen soll die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz in der Verbesserung der Kommunikation, in der Bildung und Nachwuchsförderung sowie in der «Bewahrung der Schöpfung». Dies beschloss die nationale Synode Mitte Juni in Bern. Sie regelte ihre Arbeitsweise, beriet das Finanzreglement und blickte auf die Pandemie zurück.

    Hat der Staat die Religionsfreiheit mit seinen Corona-Massnahmen beeinträchtigt? Die Pandemie erweist sich auch als Gradmesser für die Staat-Kirche-Beziehungen. Was haben die Kirchen versäumt, was lernen sie aus der Erschütterung? Eine Tagung am 12. Juni stand im Zeichen von Selbstkritik, Fragen und Protest.

    Corona führt uns vor: Wir haben es nicht im Griff. Die Risse im säkularen Gefüge, Irritationen und schweres Leiden, Einsamkeit und Tod stellen vor existentielle Fragen. Vom Evangelium her sind Antworten zu suchen. Wir haben Pfarrpersonen um Kurzbeiträge gebeten. Ihre Stichworte: Endzeit, Ohnmacht, Freiheit in Christus, Eingriffe, Gnade.

    Die junge Theologin Anna Näf und der gestandene reformierte Pfarrer Lukas P. Huber haben sich zusammengetan: «Aufwärts stolpern» heisst ihr Podcast zu Themen des Gemeindebaus. Er richtet sich an die «Kirchgemeinde mit Ambitionen».

    Theologie ökumenisch und praxisbezogen studieren, mit geistlicher Begleitung und Fokus auf das, was Gemeinschaft stiftet: In Luzern öffnet dafür im September das Institut im Reusshaus seine Türen.

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