Persönliche Meditation hat ihn schon länger beschäftigt, aber erst durch die Stellenausschreibung erfuhr der Zürcher Gemeindepfarrer Simon Weinreich vom Netzkloster. Heute ist er dort angestellt. Kirchgemeindearbeit und das digitale Meditationsangebot sind für ihn kein Widerspruch.
Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn überarbeiten zurzeit ihr Konzept der kirchlichen Unterweisung. Projektleiter Carsten Heyden hat in diesem Projekt gelernt, dass Kirchgemeinden ein massgeschneidertes Unterrichtskonzept für ihren Ort erarbeiten müssen. Dabei sollten sie nicht nur an den kirchlichen Unterricht denken, sondern es gilt, alle Angebote für junge Menschen miteinander zu verschränken.
Die Sozialdiakonin Flavia Hüberli arbeitet bei der Innovationsstelle «Start-up Kirche» der reformierten Thurgauer Kirche. Sie kennt die Klagen von Überlastung, die verhindern, dass sich Kirchgemeinden mit der Zukunft beschäftigen, sie hat aber Wege gefunden, wie es dennoch gelingt. Davon erzählt sie hier.
Sozialdiakon und Gastronom Simon Obrist hat schon vieles von innen erlebt: unter anderem die Kirche und die Beiz. Er baute die Streetchurch auf, wurde später vom Jugendarbeiter zum Geschäftsführer der Cafébar «Zum Hinteren Hecht» in Winterthur. Der Kirchgemeinde mit Ambition rät er, sich zu entscheiden, ob sie einen Kirchenkaffee anbieten will oder ernsthafte Gastronomie.
Podcaster und Buchautor Martin Benz bezeichnet sich selber als «Umzugshelfer». Er unterstützt Menschen, die spüren, dass Glaube und Kirche nicht mehr ins eigene Leben passen. Drei grosse Fragen helfen bei Dekonstruktion und Rekonstruktion: Was will ich mitnehmen? Was entsorgen? Was neu anschaffen?
Die reformierte Kirchgemeinde Flawil (SG) liess sich mehrere Jahre Zeit, um, begleitet von Fachleuten, die grundlegenden Fragen des Kirche-Seins zu beantworten. Daraus entstand das Projekt «Sommer im Feld», ein erweitertes Kirchenbild und eine neue Art der Zusammenarbeit.
Von 2004 bis 2022 befand sich das Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG) an der Universität Greifswald. Als krönender Abschluss dieser Forschungen entstand dieses opus magnum zur Evangelisation mit 535 Seiten.
Hochschullehrer Pavel Kraus sagt: Wissen und Information sind zwei unterschiedliche Dinge. Es lohnt sich, gezielt dafür zu sorgen, dass die neue Pfarrerin nicht nur etwas über die Strukturen in einer Kirchgemeinde erfährt, sondern auch, wer wie funktioniert und mit wem man wie am besten umgeht. Wissensmanagement heisst das – und ist eher etwas Praktisches als für die Wissenschaft.
An einer Tagung des Landeskirchen-Forums hielt Justus Geilhufe zwei Vorträge. Im zweiten Teil sprach der ostdeutsche Pfarrer über Mission in der atheistischen Gesellschaft. Er diskutierte zum Beispiel den Begriff Inkulturation, es ging um Andeutungen und Halbsätze, und er erzählte ein ziemlich lustiges Erlebnis rund um das Internet-Phänomen «TradWifes».
An einer Tagung des Landeskirchen-Forums hielt Justus Geilhufe zwei Vorträge. Sie werden in zwei Episoden im Podcast «Aufwärts stolpern» publiziert. Im ersten Teil redet der deutsche Pfarrer über die atheistische Gesellschaft, über das Gute, Wahre und Schöne – und über die ostdeutsche Kirche.









